Ab September im einhorn-Verlag erhältlich
Mit „Die Spur des Pelikans“ legt die international bekannte Opernsängerin Renée Morloc ihren autofiktionalen Roman vor – eine poetische und eindringliche Geschichte über Herkunft, Verlust, Erinnerung und die Kraft der Musik.
Als Kind kommt sie aus einem Säuglingsheim in eine fremde Familie auf der Ostalb – in eine Welt aus Schweigen, Härte, Angst und unverstandenen Bildern. Früh lernt sie, dass Herkunft ein Geheimnis sein kann und Sprache nicht immer trägt. Was ihr bleibt, ist die Musik.
Jahre später wird aus dem verstörten Heimkind eine bekannte Sängerin. Doch der Weg auf die Bühne führt nicht aus der Vergangenheit heraus, sondern tiefer in sie hinein: in Akten, Erinnerungen, Leerstellen und die Frage nach der Mutter, die sie nie gekannt hat. Die Suche nach der eigenen Herkunft wird zu einer Suche nach dem eigenen Leben.
„Die Spur des Pelikans“ erzählt in poetisch dichter Sprache von Heimkindheit und Herkunftssuche, von Verlust und Selbstbehauptung und von der rettenden Kraft der Musik. Es ist die Geschichte eines langen Weges, sich selbst hervorzubringen – und die eindringliche literarische Auseinandersetzung einer Künstlerin mit den Spuren ihrer eigenen Vergangenheit.