einhorn-Chronik

  • 15.10.1951 Anmeldung des Werbebüros »Gmünder Werbebüro/Werbeverlag«. Das Büro befindet sich in einem Zimmer innerhalb der Wohnung von Otto Scheffler, Remsstraße 17.
  • 30.1.1952 Eduard Dietenberger und Otto Scheffler schließen einen Vertrag über den Betrieb dieses Werbebüros ab. Als Anfangskapital zahlen die beiden Partner Ende 1951 zweimal je 20 Mark ein; drei weitere 20 Mark-Zahlungen erfolgen 1952.
  • 1951/52 Erstes »Objekt« des neuen Werbebüros ist der Gmünder Weihnachtsanzeiger; aus dem Ertrag hieraus wurde die Büro-Einrichtung angeschafft. Zweites »Objekt« ist im Mai 1952 der Ausstellungskatalog für die Lempertz-Ausstellung »Kunst und Fleiß«; mit dem Gewinn aus diesem Geschäft wurde ein gebrauchter Pkw von der Firma Auto-­Veit gekauft.
  • Okt. 1953 Nach fast einjähriger Vorarbeit erscheint die erste Ausgabe einer »Illustrierten Zeitschrift zur Pflege des Heimat­gedankens in Stadt und Kreis Schwäbisch Gmünd« unter dem Titel »einhorn«. Der hierfür von Eduard Dietenberger und Otto Scheffler gemeinsam ausgearbeitete Plan ließ sich verwirklichen, als Dietenbergers ehemaliger Lehrer Emil Kühle als Autor gewonnen werden konnte.
  • 10.1.1956 Die Firma wird im Handelsregister eingetragen als »einhorn Verlag und Werbebüro Eduard Dietenberger«, Geschäftsinhaber Eduard Dietenberger, Geschäftsräume Remsstr. 17.
  • 1.12.1956 Umzug in den Kreissparkassenneubau in der Katharinenstraße 2.
  • 1958 Redakteur K. Rudolf Schlenker (früher Schwäbische Rundschau, nach dem Krieg Winnender Zeitung) regt in Zusammenarbeit mit dem Waiblinger Kreisarchivar Erich Rummel die Herausgabe der Zeitschrift »Remstal – Illustrierte Zeitschrift für Heimatpflege, Kultur, Wirtschaft und Gastlichkeit im Kreis Waiblingen« an. Die erste Ausgabe erscheint im Oktober/November 1958 als Zweimonatsheft. Da durch die Kreisreform die beiden bisherigen Landkreise Waiblingen und Backnang zum Rems-Murr-Kreis zusammengelegt wurden, wird die Zeitschrift unter dem neuen Titel »An Rems und Murr – Halbjahreshefte für Heimat und Kultur im Rems-Murr-Kreis« weitergeführt. Im Dezember 1993 stellt Heuschele altershalber seine Herausgebertätigkeit ein; im Sommer 1996 erscheint mit Heft 44 die letzte Ausgabe.
  • Herbst 1959 Gerhard Nagel tritt in die Firma ein.
  • 16.6.1959 Die Firma wird in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. Kommanditisten sind die Eltern von Eduard Dietenberger und seine Schwester Elsbeth.
  • 30.3.1960 Neue Firmenbezeichnung: Verlag Eduard Dietenberger KG
  • 1960 Auf Anregung der Offsetdruckerei Vrzal in Waldstetten, die für die Gemeinde Waldstetten ein Gemeindemitteilungsblatt druckt, bemüht sich der Verlag um die Herausgabe von Gemeindemitteilungsblättern bei den Gmünder Umlandgemeinden, die bei der Firma Vrzal gedruckt werden. Bettringen und Waldhausen sind die ersten, bis zur Gemeindereform (1972) sind es insgesamt 20. Zu der Zeitschrift »einhorn«, die bis Dezember 1965 bei der Rems-Druckerei hergestellt wurde, kamen andere periodisch erscheinende Publikationen hinzu.
  • 16.3.1970 Der Verlag Eduard Dietenberger kauft von den Erben des Verlegers Hans von Kothen, dem Inhaber des im Handelsregister Reutlingen eingetragenen »Einhorn-Verlag Hans von Kothen, Pfullingen«, diesen Verlag mit Firmenzeichen und sämtlichen Verlags- und Schutzrechten (dieses Firmenzeichen ist nicht identisch mit unserem, das von Alfred Lutz entworfen worden war). Der Einhorn-Verlag, im Handelsregister eingetragen als »Verlag Eduard Dietenberger KG«, konnte erst durch diesen Kauf seinen eingebürgerten Namen Einhorn-Verlag recht­mäßig führen.
  • 1.7.1970 Für die Herstellung der eigenen Verlagserzeugnisse wird am 1. Juli 1970 die Einhorn Druck GmbH gegründet. Die Satzabteilung wird ausgebaut und neue Räume werden im Turniergraben 1 gefunden. Hier werden pro Jahr 30 bis 35 Bücher gesetzt, auch für bekannte Buchverlage in Stuttgart, Karlsruhe, München, Baden-Baden und Hamburg.
  • 1972 Nachdem die Räumlichkeiten bei der Kreissparkasse gekündigt wurden, mussten neue und gleichwertige Büroräumlichkeiten gefunden werden, die im Neubau der Bäckerei Kaiser-Stahl, Sebaldstraße 9–11, gefunden wurden.
  • 20.7.1974 Gründung der Eduard-Dietenberger-Stiftung (vgl. einhorn Jahrbuch 1984, S. 88 und eh JB 2012)
  • 5.4.1976 Umwandlung der Einhorn-Verlag Eduard Dietenberger KG in eine GmbH. Geschäftsführer werden Eduard Dietenberger und Gerhard Nagel. Diese Umwandlung war notwendig geworden, weil die beiden Gesellschafter Eduard und Elsbeth Dietenberger ihre Anteile zu hundert Prozent der Stiftung überschreiben wollten.
  • 1.9.1976 Abtretung der oben genannten Geschäftsanteile an die Eduard-Dietenberger-Stiftung.
  • 28.2.1977 Der Verlag tritt als persönlich haftender Gesellschafter in die signum Werbeagentur ein.
  • 1.1.1989 Eduard Dietenberger tritt aus Alters- und Gesundheitsgründen als Geschäftsführer zurück. Neuer Geschäftsführer wird Ulrich Stegmaier; der bisherige Mitgeschäftsführer Gerhard Nagel erhält Alleinvertretungsbefugnis. Jörg Schumacher erhält ein Optionsrecht von fünf Jahren für den Posten eines dritten Geschäftsführers.
  • 16.4.1984 Die Einhorn-Verlag Eduard Dietenberger GmbH und Konrad Theiss Verlag GmbH sind je zur Hälfte am Ostalbverlag Schwäbischer Heimatverlag Dietenberger & Theiss GmbH & Co. mit Sitz in Aalen beteiligt. Der Verlag gibt die Zeitschrift »Ostalb-Einhorn« heraus. Die Geschäftsführung liegt beim Konrad Theiss Verlag als dem persönlich haftenden Geschäftsführer. Redaktion, Satz, Anzeigenabteilung und Vertrieb werden in Gmünd, der Druck in Aalen vorgenommen.
  • 1988 Die Amts- und Mitteilungsblätter werden mit den ersten Satz-Computern in Fahnen gesetzt und nach der Korrektur auf die vorgedruckten Satzspiegel geklebt. Eine sehr mühselige und zeitaufwendige Tätigkeit, denn die Anzeigen mussten nach dem Druck wieder in Ordner abgelegt werden. Rund 100 volle Ordner mit Anzeigenmontagen waren die Folge! Vor den Satz-Computern wurde 18 Jahre lang mit IBM-Composern gearbeitet.
  • 14.12.1994 Das Kapital wird auf 100 000 Mark erhöht. (Stammanteile: Eduard-Dietenberger-Stiftung 60 Prozent, Gerhard Nagel 18 Prozent, Ulrich Stegmaier 18 Prozent, Jörg Schumacher 4 Prozent)
  • 1.1.1995 Als weiterer Geschäftsführer wird Jörg Schumacher bestellt.
  • 31.12.1999 Tod des Firmengründers Eduard Dietenberger
  • 30.6.2001 Die Eduard-Dietenberger-Stiftung verkauft Geschäftsanteile an die Mitgesellschafter. Es bestehen jetzt folgende Stammanteile: Gerhard Nagel 35, Ulrich Stegmaier 32, Jörg Schumacher 18, Eduard-Dietenberger-Stiftung 15
  • 6.2.2002 Die frühere Mitgesellschafterin Elsbeth Dietenberger verstirbt.
  • Okt. 2002 Verschmelzung der Firmen Einhorn-Verlag und Einhorn-Druck zur einhorn-Verlag+Druck GmbH, Geschäftsführer: Paul Kraus, Jörg Schumacher
  • Jan. 2003 Umzug in die von der Eduard-Dietenberger-Stiftung vermieteten neuen Geschäftsräume Sebaldplatz 1.
  • Dez. 2003 Gesellschafter und Geschäftsführer Paul Kraus geht in Ruhestand.
  • Jan. 2004 Gesellschafter Stefan Eisenkramer wird die Einzelprokura erteilt.
  • Jan. 2004 Unter Stefan Eisenkramer hält die digitale Technik Einzug in der Satzabteilung. Da auch die Druckerei Bahnmayer nun in der Lage war, die Druckplatten direkt vom Computer aus zu belichten, entfielen die Klebemontagen und die ständige Fahrerei unter Termindruck, denn jetzt konnte der Umbruch aller Teile am Bildschirm erstellt und danach direkt per Datenleitung an die Druckerei Bahnmayer gesendet werden. Damit hatte im Einhorn-Verlag das Computer-Zeitalter mit dem Satzprogramm InDesign begonnen.
  • Ab 2004 Neuorganisation und Neuausrichtung des Verlages u.a. durch neue Produkte (100 Jahre Parler-Gymnasium, Kulinarisches Doppel, Unicornus Weinführer, gmuendguide stadtmagazin schwäbisch gmünd, gmuendguide pocket-stadtführer schwäbisch gmünd, Gschwender Bote, Ostalb-Krimis, Stadtpläne, Ortsbroschüren, Ortspläne, Festschriften zu allen Gelegenheiten)
  • 2008 Geschäftsführer Gerhard Nagel stirbt. Das Stammkapital beläuft sich auf 104 000 Euro. (Jörg Schumacher 57,5 Prozent, Eduard-Dietenberger-Stiftung 16 Prozent, Ulrich Stegmaier 16 Prozent, Stefan Eisenkramer 10,5 Prozent)
  • 2009 Ausscheiden des Prokuristen Stefan Eisenkramer
  • 2011 Ausscheiden des Redakteurs Ulrich Stegmaier
  • 2012 Birgit Markert tritt die Nachfolge von Redakteur Ulrich Stegmaier an.
  • 2013 Unter dem neuen Projektleiter Johannes Paus wird ein neues Logo eingeführt und die Buchproduktion intensiviert: Rund zehn Neuausgaben kommen pro Jahr auf den Markt.
  • 2014 Beginn der erfolgreichen Serie „Kochen und backen mit den Landfrauen“
  • 2015 Neuausrichtung des Verlages als „Full-Service-Verlag“ und Ausbau der Grafikabteilung mit der neuen Mac-Generation.
  • 2016 Erste Kunden-Internetseiten werden auf Kauf- und Mietbasis programmiert. Ausgliederung des Austrägerstammes in eine separate Vertriebsgesellschaft.
  • 2017 Einführung einer modernen und leistungsstarken Verlagssoftware für den Anzeigen und Produktionsbereich.
  • 2018 Einführung einer modernen Verlagssoftware für die Abonnenten und Trägerverwaltung.
  • 2019 Die Büchersparte wird mit den Themen Kräuterküche und Kräuterwissen sowie Naturprodukte weiter ausgebaut.
  • 2020 Jens Giese tritt als Projektleiter die Nachfolge von Johannes Paus an. „Alles aus einer Hand“: Mit dem neuen Webdesigner Berthold Gaupp wird die Sparte einhorn digital ausgebaut. Als breit aufgestellter cross-medialer Verlag gestalten die Einhörner neben den Amts- und Mitteilungsblättern, Magazinen und Büchern auch Webpages und Miet-Webpages, Werbemittel, Geschäftsausstattungen und Werbetechnik. Die Gesellschafterstruktur des einhorn-Verlags verändert sich: die Eduard-Dietenberger Stiftung, Ulrich Stegmaier und Stefan Eisenkramer scheiden aus, Jörg Schumacher wird 100-prozentiger Eigentümer des einhorn-Verlages.
  • 2021 Petra Barth und Angelika Piechatzek gehen nach 30 und 40 Jahren in Ruhestand.

einhorn-Druck GmbH

  • 1.1.1969 Da die Druckkapazität der Firma Vrzal für die Übernahme weiterer Gemeindemitteilungsblätter nicht mehr ausreicht, übernimmt die Offsetdruckerei Bahnmayer den Druck neu hinzukommender Mitteilungsblätter.
  • 3.7.1970 Die Firma Vrzal »kündigte« im Frühjahr 1970 die Herstellung der Gemeindemitteilungsblätter. Eine eigene Druckerei, die Einhorn-Druck GmbH, wurde gegründet, um die Gemeindemitteilungsblätter selbst herzustellen; die Firma Bahnmayer druckte ihre bisherigen Blätter nach wie vor weiter. Die Hausdruckerei des Einhorn-Verlags befand sich von 1970 bis 2002 im Turniergraben 1. Gesellschafter der Einhorn-Druck waren Eduard Dietenberger, Gerhard Nagel und Karl Ferdinand Lempp, ein Schulkamerad Eduard Dietenbergers, der aus Südwest-Afrika 1970 nach Schwäbisch Gmünd, seine Geburtsstadt, gezogen war und im Einhorn-Verlag arbeitete. Ab Februar 1970 ist er für die Vierteljahreszeitschrift »einhorn« verantwortlicher Schriftleiter, da Eduard Dietenberger sich wegen der Erkrankung seiner Frau (gest. Febr. 1971) und deren Pflege weitgehend vom Geschäft zurückgezogen hatte.
  • 1971 Lempp scheidet im August 1971 aus dem Einhorn-Verlag aus; Eduard Dietenberger übernimmt wieder die Redaktion.
  • 10.12.1971 Vertrag zwischen der Einhorn-Druck GmbH und der Firma Bahnmayer KG über »verstärkte Zusammenarbeit und einer Arbeitsteilung bei der Herstellung von Drucksachen«.
  • 21.1.1972 Dietenberger, Lempp und Nagel treten je 500 Mark ihres Geschäftsanteils ab; 1000 Mark an die Firma Bahnmayer und 500 Mark an Nikolaus Tobias, der die Satzabteilung der Einhorn-Druck GmbH leitet. Die Einhorn-Druck ist mit 1000 Mark als Kommanditist in die Firma Bahnmayer eingetreten.
  • Seit 1972 Zusammenarbeit mit dem »Karlsruher Boten« und seinem Herausgeber Kurt Rüdiger
  • 6.2.1976 Karl Ferdinand Lempp scheidet als Geschäftsführer aus der Einhorn-Druck aus. Gleichzeitig verkauft Lempp 4700 Mark seiner Anteile an Dietenberger und Nagel.
  • 1.9.1976 Eduard Dietenberger tritt seinen Anteil an der Druckerei an die von ihm gegründete Eduard-Dietenberger-Stiftung ab, bleibt aber, neben Gerhard Nagel, Geschäftsführer.
  • 27.10.1977 Die Herren Lempp und Tobias treten aus der Druck GmbH aus; ihre Anteile werden zu gleichen Teilen von den Gesellschaftern Eduard-Dietenberger-Stiftung und Nagel übernommen.
  • 10.2.1988 Paul Kraus erhält von Gerhard Nagel einen Geschäfts­anteil in Höhe von 5000 Mark zum Nominalwert.
  • April 1988 Umstellung vom Composer-Schreibsatz auf PC-Satz mit Laserdruck
  • 31.12.1999 Tod des Firmengründers Eduard Dietenberger
  • Okt. 2002 Fusionierung der beiden Firmen Einhorn-Druck und Einhorn-Verlag zur einhorn-Verlag+Druck GmbH
  • Jan. 2003 Umzug in die neuen Räume Sebaldplatz 1. Zum ersten Mal sind beide Firmen unter einem Dach.

Schwäbischer Heimatverlag

  • 27.10.1959 Dr. Konrad Theiss und Eduard Dietenberger melden beim Amtsgericht Aalen die Firma: Ostalbverlag – Schwäbischer Heimatverlag Dietenberger & Theiss OHG an. Für Stadt und Kreis Aalen sollte eine Heimatzeitschrift ähnlich der Halbjahreshefte »An Rems und Murr« herausgegeben werden.
  • Feb. 1960 Die erste Ausgabe von »Aquileja« erscheint. Der Titel lehnt sich an das römische Castrum Aquileja am Nordufer der Adria an, das seinen Namen dem rätischen Kastell in Heidenheim bzw. Aalen gegeben hat. Ab Heft Nr. 6 (Dezember 1960) wurden zwei Ausgaben gemacht: Ausgabe A für den Raum Aalen, Ausgabe H für den Raum Heidenheim, was aber der Rentabilität nicht förderlich war. Die letzte Aquileja-Ausgabe Nr. 12 erschien im Dezember 1961.
  • Herbst 1967 Erstmaliges Erscheinen der Zeitschrift »Ostalb – Halbjahreshefte für Heimat und Kultur« bzw. »Heimat- und Kulturzeitschrift für das östliche Württemberg«. Es wurde unter Förderung durch den Landkreis Aalen herausgegeben von Dr. Hermann Baumhauer und Dr. Konrad Theiss. Als Schriftleiter zeichnen Baumhauer und Eduard Dietenberger verantwortlich. In dieser Form erscheint die Zeitschrift bis zum Winter 1973 (Nr. 13).
  • 19.2.1974 Der Firmenname wird geändert in Ostalbverlag – Schwäbischer Heimatverlag Dietenberger & Theiss OHG.
  • März 1974 Die im Einhorn-Verlag von 1953 bis 1973 erschienene Zeitschrift »einhorn« (letzte Ausgabe Nr. 120, Dezember 1973, sechs Ausgaben jährlich) und die im Schwäbischen Heimatverlag zweimal jährlich von 1967 bis 1973 erschienene Zeitschrift »Ostalb« werden zusammengelegt und erscheinen jetzt unter dem Titel »ostalb/einhorn« als »Vierteljahreshefte für Heimat und Kultur im Ostalbkreis«. Im Impressum steht als Verlag: Arbeitsgemeinschaft Einhorn-Verlag Eduard Dietenberger KG in Schwäbisch Gmünd und Ostalbverlag – Schwäbischer Heimatverlag Dietenberger & Theiss OHG in Aalen.
  • 16.4.1984 Nachdem Gesellschafter Dr. Konrad Theiss stirbt, scheidet auch Eduard Dietenberger aus der Gesellschaft aus. Neue Gesellschafter sind mit je 50 Prozent Anteil der Konrad Theiss Verlag mit Sitz in Stuttgart und der Einhorn-Verlag Eduard Dietenberger in Schwäbisch Gmünd. Die Geschäftsführung liegt jetzt beim Theiss-Verlag. Die Firma wird in eine GmbH & Co. umgewandelt.
  • 13.5.1996 Tod des Mitherausgebers und Chefredakteurs Prof. Dr. Hermann Baumhauer
  • 1.1.1997 Wolfgang Nußbaumer, Kulturredakteur der Schwäbischen Post, wird neuer Chefredakteur.
  • 31.12.1999 Tod des Gründers und Mitherausgebers Eduard Dietenberger.
  • 2011 Erscheint mit der Ausgabe Nr. 150 die letzte Ausgabe von »ostalb/einhorn«. Chefredakteur Wolfgang Nußbaumer kommentiert das Ende dieser wertvollen und interessanten Zeitschrift mit den Sätzen: »In Zeiten, in denen die öffentlichen Etats nur noch durch rigoroses Streichen so genannter ›Freiwilligkeitsleistungen‹ gerettet werden können, haben Kultur und Heimatgeschichte keine Lobby.«

Signum Werbeagentur Dietenberger & Co. OHG

  • 30.3.1960 Auf Anregung des Fotografen Hans-Joachim Döbbelin wird die Signum Werbeagentur gegründet. Döbbelin war beim »einhorn« zunächst für Bild und Fotografie verantwortlich und später ständiger Mitarbeiter. Durch sein Fotostudio erhielt er des öfteren Aufträge zur Gestaltung von Anzeigen und deren Vermittlung an Zeitschriften. Da auch der Einhorn-Verlag auf diesem Gebiet tätig war, schlug Döbbelin vor, diese Vermittlertätigkeit zusammenzulegen. Der am 1.1.1960 geschlossene Gesellschaftsvertrag wurde mangels Vermittlungsaufträge allerdings nie realisiert.
  • 18.04.1967 Anstelle des Gesellschafters Döbbelin tritt Gerhard Nagel in die Gesellschaft ein. Mit Schreiben vom 29.3.1967 hat Döbbelin gebeten, aus gesundheitlichen Gründen aus der Gesellschaft auszuscheiden. Da Gerhard Nagel seither schon die ganzen Kontakt- und Außendienstarbeiten gemacht hat, ergab sich diese Lösung wie von selbst. Geschäftsführer sind jetzt Gerhard Nagel und, wie bisher schon, Eduard Dietenberger.
  • 21.9.1962 Vertrag mit der Süddeutschen Kühlerfabrik Julius Fr. Behr, Stuttgart-Feuerbach.
  • 28.02.1977 Als persönlich haftender Gesellschafter tritt der Einhorn-Verlag Eduard Dietenberger GmbH in die Gesellschaft ein; Dietenberger und Nagel treten in dieser Funktion aus und werden Kommanditisten. Der Firmenname wird geändert: Signum Werbeagentur Dietenberger GmbH & Co. Der bisherige Firmensitz Katharinenstr. 2 (wie Einhorn-Verlag) wird in den Neubau der Bäckerei Kaiser-Stahl, Sebaldstraße 9–11, verlegt.
  • 1.1.1989 Der Einhorn-Verlag ist als persönlich haftender Gesellschafter ausgeschieden. An seine Stelle tritt die neugegründete Gerhard Nagel GmbH. Gesellschafter der neugegründeten GmbH ist Gerhard Nagel.
  • 31.12.1999 Tod des Firmengründers Eduard Dietenberger
  • 2000 Die Firmenanteile Eduard Dietenbergers werden an Jörg Schumacher verkauft.