Dem Gartenschau-Mörder auf der Spur: Buchpräsentation von “Mordschau”

Wenn Anja Jantschik schreibt, kommen sie alle: Ihre Buchvorstellung lockt am Montagabend mehr als 300 Besucher in den Park am alten Bahndamm in Böbingen, darunter zahlreiche Bürgermeister der umliegenden Gemeinden.

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Jürgen Stempfle, Bürgermeister von Böbingen, und Autorin Anja Jantschik. (Fotos: Gemeinde Böbingen)

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Volles Haus in der ODR-Arena in Böbingen!

Es war ein besonderes Schmankerl: Die Buchpräsentation von “Mordschau” eröffnete die Böbinger Highlight-Woche der Remstal-Gartenschau. Hausherr Jürgen Stempfle begrüßt das Publikum und freut sich sichtlich über die vielen interessierten Zuhörer in der ODR-Arena – auch über Remsi, das Gartenschau-Maskottchen, das gut gelaunt Gäste knuddelt und mitschunkelt, als Musiker Otto Müller zum Auftakt der Veranstaltung „Fliege mit mir in die Heimat“ anstimmt.

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Jörg Schumacher, Geschäftsführer des einhorn-Verlags, beginnt mit einem kleinen Rückblick auf die vorangegangenen Krimis von Anja Jantschik. Er bezeichnet die Protagonistin der Bücher, Journalistin Ira Sander, als „Marke“ und stellt fest: „Vor Anja Jantschiks Feder ist nichts sicher – überall liegen die Leichen rum!“

Das erstaunt auch Landrat Klaus Pavel, der eine launige Laudatio auf „Mordschau“ hält: „Jetzt bin ich schon so lange Landrat und hab nicht gewusst, was in Böbingen alles abgeht!“ Er lässt es sich nicht nehmen, auch das achte Buch der Autorin zu präsentieren, mit Augenzwinkern und viel Humor. Die anwesenden Bürgermeister warnt er: „Ihr kommt auch im Buch vor!“ Schließlich spielt die Kommunalpolitik eine nicht allzu kleine Rolle in „Mordschau“. „Kommunalpolitik und Krimis: Beides gehört zusammen“, weiß Pavel und erzählt von Protagonistin Ira Sander, ihren Talenten und Eigenschaften. Der Landrat gewährt auch einen Einblick in die Küche der Journalistin und will neugierig von der Autorin wissen: „Antipasti und Maultaschen – gibt’s das nur im Buch oder auch bei Ihnen zuhause?“

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Anja Jantschik (in schwarz-weiß gestreifter Bluse) und die Zuhörer lauschen Landrat Klaus Pavel.

Zu den Textstellen, die Pavel vorliest, gehört auch die erste Mordszene, bei der die Zuhörer gebannt und still lauschen. Wer der Mörder ist, verrät Klaus Pavel selbstverständlich nicht; doch er gibt einen Tipp: „Ich rate beim Täter nicht nur an die Männer zu denken – Frauen sind nicht so viel besser!“

Zum Abschluss sorgt Otto Müller, der sich Unterstützung von fünf der anwesenden Bürgermeistern geholt hat, mit Hits wie „Anton aus Tirol“ nochmals mächtig für Stimmung, während eine glückliche Anja Jantschik ihre Bücher signiert.

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Fünf Bürgermeister, kaum wiederzuerkennen (v.l.n.r.): Adrian Schlenker (Mögglingen), Jürgen Stempfle (Böbingen), Michael Rembold (Waldstetten), Ralph Leischner (Leinzell) und Dr. Joachim Bläse (Schwäbisch Gmünd). Unterstützt werden die fünf von Remsi und natürlich von Musiker Otto Müller.

“Mordschau” ist am Sebaldplatz 1 in Schwäbisch Gmünd, in den Buchhandlungen sowie online erhältlich.