Auf den Spuren der Wallfahrt – Buchvorstellung des St. Salvators

Die Autoren, Beteiligten und Mitarbeiter des einhorn-Verlags bei der Buchvorstellung des St. Salvators.

Die Autoren, Beteiligten und Mitarbeiter des einhorn-Verlags bei der Buchvorstellung des St. Salvators.

Die Buchvorstellung unseres neuen Bildbandes „St. Salvator – der heilige Berg von Schwäbisch Gmünd“ am Montagabend war ein voller Erfolg. Die Resonanz auf das neue Standardwerk: sehr schön gestaltet, meisterhafte Bilder, hochkarätige Beiträge; auch das Titelbild wurde sehr gelobt. Bei der Buchübergabe an die Autoren blickte man in strahlende Gesichter.

Schon um halb sechs trudeln die ersten Gäste ein; um kurz vor sechs ist das Refektorium des Franziskaners so voll, dass man nachstuhlen muss. Ja, dieses Ereignis wollte wirklich keiner verpassen. Die Münstergemeinde, der Münsterbauverein, der Freundeskreis St. Salvator sowie der einhorn-Verlag freuen sich schon seit Tagen auf diese festliche Buchvorstellung.

Nach der Ouverture der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel in D-Dur, gespielt vom Orchester der PH Schwäbisch Gmünd unter Leitung von Stephan Beck, begrüßt Münsterpfarrer Robert Kloker die Gäste und bringt seine Freude über die Erscheinung des Bildbands „St. Salvator“ zum Ausdruck.

Anschließend gibt Prof. Dr. Ulrich Müller einen Einblick in das neue Werk, indem er auf die Autoren und die jeweils behandelten Thematiken eingeht: Hans-Helmut Dieterich blickt auf 400 Jahre Wallfahrt zum St. Salvator zurück und geht dabei auf Ursprung und Entstehung ein. Hildegard Kasper lässt den Leser die überaus reiche Symbolik, bspw. in der Ecce-Homo-Kapelle, entdecken. Das Christentum wird von Johannes Kreidler in das Zentrum seiner Ausarbeitung gerückt. Hubert Herkommer betrachtet den St. Salvator „im Spiegel der europäischen Passionsfrömmigkeit“. Paul Philipp Waldenmeier wiederum geht auf die Bauart dieses „Gesamtkunstwerkes“ ein. Die restauratorischen Tätigkeiten, geschildert von Karl Fiedler, ergänzen die gesamten Beiträge. Die Fotografien von Johannes Schüle lassen die zu Papier gebrachten Wörter erst lebendig werden.

Im Anschluss an das Zwischenspiel des Orchesters folgt Johannes Paus‘ Schlusswort. Er bedankt sich recht herzlich bei allen Beteiligten, insbesondere bei Werner K. Mayer, der durch die Sponsorensuche und Spenden dieses Werk erst ermöglichte.

Nachdem der letzte Akkord des Orchesters verklungen war, konnte es zum gemütlichen Teil des Abends mit guten Gesprächen bei einem Glas Wein übergehen. Alle Hände voll zu tun hatte nun jedoch Frau Pflüger mit dem Buchverkauf.

 

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