Wegweiser fürs Stauferfestival

Einhornverlag blickt mit einem Magazin hinter die Kulissen der Schwörtage und der Staufersaga

In einem Thermalbad in Bad Reichenhall liegt es aus – und im i-Punkt. In den Hotelzimmern in Gmünd sowieso. Und in den Bars und Gaststätten der Stadt. 80 Seiten ist es dick. Unterteilt in drei Themengebiete. Zum Stauferfestival hat der Gmünder Einhornverlag ein Magazin veröffentlicht.

MARIE LISA SCHULZ

Alle Beteiligten sind stolz auf das 80 Seiten dicke Magazin zum Stauferfestival. Das liegt ab sofort in vielen Gastronomiebetrieben und Hotels in Gmünd aus. Außerdem ist es im i-Punkt erhältlich. (Foto: Tom)

Alle Beteiligten sind stolz auf das 80 Seiten dicke Magazin zum Stauferfestival. Das liegt ab sofort in vielen Gastronomiebetrieben und Hotels in Gmünd aus. Außerdem ist es im i-Punkt erhältlich. (Foto: Tom)


Schwäbisch Gmünd. 20 000 Exemplare werden in den kommenden Tagen in und um Gmünd verteilt und ausgelegt. Das Hochglanzmagazin macht wahrlich Lust auf das Stauferfestival – und auf die Stadt. „Es war ein strenger Zeitplan“, erinnert sich Projektleiter Johannes Paus. Arbeitsreiche Wochen liegen hinter ihm, den Autoren und Grafikern. Das Magazin, unterteilt in drei „Kapitel“, informiert über die Geschichte der Staufer, das Freilichttheaterstück und die Schwörtage. So zumindest sieht die grobe Einteilung aus. Im Detail wird es bunt, lehrreich und überraschend. So werden beispielsweise Schauspieler und Helfer in einem starken Foto-Porträt vorgestellt. Ein echter Hingucker.
Wahrlich stressige Tage, die liegen auch hinter Professor Hubert Herkommer. Er hat für das Magazin die Geschichte der Staufer niedergeschrieben – und dabei versucht, neue Aspekte in den Vordergrund zu rücken. „Es ist ein Versuch, genauer auf die Johanniskirche zu schauen“, gibt er sich bescheiden. Die Johanniskirche wird auch in diesem Jahr wieder im Mittelpunkt stehen. Sie dient als historische Kulisse für die Aufführung der Staufersaga. Wer schon im Jahr 2012 Karten für eine der Aufführungen hatte, der wird 2016 mit Abwandlungen und Neuerungen überrascht, verspricht Alexander Groll. „Es gibt das ein oder andere, was wir in der Saga besser und prägnanter machen“, verspricht er.
1760 Helfer auf und hinter der Bühne sorgen dafür, dass das Stauferfestival und die anschließenden Schwörtage die Besucher in eine andere Zeit entführen. Am 10. Juli, so verrät Alexander Groll, soll es übrigens zum Abschluss der Schwörtage einen „Stauferzug“ geben – mit mehr Sitzplätzen entlang der Strecke, als im Jahr 2012. Alle Mitwirkenden werden diesen Umzug zum Leben erwecken – und gemeinsam mit dem Publikum den Abschluss des Stauferfestival in Gmünd feiern.
Aber zurück zu den 20 000 Magazinen, die in den kommenden Tagen verteilt und ausgelegt werden. Wie kam eigentlich das Magazin in das Thermalbad in Bad Reichenhall? Carmen Bäuml, Ehrenamtskoordinatorin, klärt auf: Die Ehrenamtlichen seien unter die Verteiler gegangen, um weit über die Stadtgrenzen für das Stauferfestival zu werben. Notfalls, so sagt sie, werde da auch ein Magazin bei einem Thermalbad-Besuch platziert. So, soll es sein, lobt Groll. Er ist sich sicher: „Wer einmal in Gmünd war, der kommt auch wieder.“
© Gmünder Tagespost 06.06.2016

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