Ortschronik Herlikofen erschienen

Vier Jahre Arbeit auf 304 Seiten

Lebendige und vielseitige Ortschronik von Herlikofen der Öffentlichkeit vorgestellt
Es sind 304 Seiten geballte und lebendige Ortsgeschichte, die die neue Chronik über Herlikofen für ihre Leserschaft bereithält. Zahlreiche Bilder sind das i-Tüpfelchen für das umfassende Nachschlagewerk zur Ortsgeschichte. Am Samstag gab’s die Präsentation in der Schulaula.

 

Gmünds Baubürgermeister Julius Mihm (r.) bei der Präsentation der Ortschronik für Herlikofen in der Schulaula am Samstagabend.  (Foto: jan)

Gmünds Baubürgermeister Julius Mihm (r.) bei der Präsentation der Ortschronik für Herlikofen in der Schulaula am Samstagabend. (Foto: jan)

 

Anja Jantschik
Schwäbisch Gmünd-Herlikofen. Vier Jahre lang wurde recherchiert, gesichtet, geordnet, geschrieben, gesammelt und sortiert. Jetzt ist das Werk vollbracht: Die neue Ortschronik für Herlikofen präsentiert sich druckfrisch. Entstanden sei ein lebendiges und ansprechendes und reich bebildertes Buch, sagt Ortsvorsteher Celestino Piazza bei der Präsentation. Er erinnerte an die 1977 herausgebrachte Seehofer-Chronik, die sich ebenfalls Herlikofen widmete. Nun seien die Jahrzehnte von damals bis heute im Buch aufgearbeitet, der Generationenwechsel beschrieben.
„Joy to the world“ sangen die Mitglieder von „Mix Generation“ des Liederkranzes. Von „Joy to Herlikofen“ hätten sie auch singen können. Denn Gmünds Baubürgermeister Julius Mihm stellte fest, dass das Werk eine ideale Handreichung für Neubürger sei und man beim Durchblättern „sofort Herliköfer“ werden wolle. Mihm bezeichnete die Chronik als „Kollektivgedächtnis der Ortschaft“, als „lebendige Vorstellung und Reflektion des Weltgeschehens im Kleinen“. In diesem Buch sei es nicht nur die Geologie oder die Geschichte, sondern auch das Leben, „das zu einem spricht“.
Zwölf Autoren widmeten sich vier Jahre lang intensiv dem Werk und Piazza stellte rückblickend fest: „Am Anfang waren wir uns nicht immer einig, aber jetzt passt das.“
Stadtarchivarin Dr. Barbara Hammes berichtete, dass im Archiv bereits 2013 mit der Koordination der wissenschaftlichen Dinge für dieses Buch begonnen wurde.
Erläuterungen über das 304-Seiten-Werk hielt zudem Johannes Paus als Herstellungsleiter der Ortschronik, die im Gmünder Einhorn-Verlag für 20 Euro erschienen ist, bereit.
Nach einem weiteren Musikstück des Musikvereins erfolgte eine 11 000-Euro-Spendenübergabe an alle Herliköfer Vereine und Institutionen durch Elisabeth Nagel, Vorsitzende der Friedrich-Schleich-Gedächtnis-Stiftung. Sie war eigens für diesen Präsentationsabend der Ortschronik aus der Schweiz angereist.
© Gmünder Tagespost 06.12.2015 21:53:47

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