Buchvorstellung “Kapelle St. Johannes Baptist zu Zimmern”

„Großer Wurf“ mit pfiffigem Inhalt

Präsentation des Buchs über die „Kapelle St. Johannes Baptist zu Zimmern“ am Samstagabend
Das Buch „Kapelle St. Johannes Baptist zu Zimmern“ birgt auf 84 Seiten eine Vielzahl an ausdrucksstarken Fotografien, an Informativem und Anekdoten. Und es ist „mit viel Herzblut, geprägt durch Heimatverbundenheit entstanden“. So formulierte es Hussenhofens Ortsvorsteher Thomas Kaiser am Samstag bei der Präsentation.
Anja Jantschik

Die Kapelle zu Zimmern in Buchform von (v.li.) Günther Dangelmaier, Werner Ritzer und Johannes Paus (re.). Ortsvorsteher Thomas Kaiser (2.v.r.) freut die heimatkundliche Arbeit. (Foto: jps)


Die Kapelle zu Zimmern in Buchform von (v.li.) Günther Dangelmaier, Werner Ritzer und Johannes Paus (re.). Ortsvorsteher Thomas Kaiser (2.v.r.) freut die heimatkundliche Arbeit. (Foto: jps)

 
Schwäbisch Gmünd-Zimmern. In Windeseile hatte sich die kleine, über 600 Jahre alte Kapelle in Zimmern gefüllt. Auch die auf dem Vorplatz wartenden Bänke blieben nicht unbesetzt. Aufmerksam lauschten die Gäste den Einführungen zum Buch, die Pfarrer Johannes Waldenmaier bot. Er ging auf die lebendigen, anekdotenreichen und lustigen Kapellenführungen von Mitherausgeber Werner Ritzer ein, die sich im Buch widerspiegeln. Waldenmaier schilderte unter anderem auch die Heimatliebe von Mitherausgeber Günther Dangelmaier, die in literarischen Beiträgen ins Buch einflossen. Als „großen Wurf“ bezeichnete der Geistliche, dass Johannes Paus als Fotograf und Projektleiter wertvolle Beiträge dazugesteuert hat. Herausgekommen sei dabei eine „pfiffige Zusammenstellung und Bandbreite des Buchinhalts“. Mundart, Gedichte, Prosa, akribische Buchführungssprache, historische Genauigkeit, quellenkorrekt wiedergegebene Abschnitte und vieles mehr finde sich im „literarischen Kleinod“, versicherte Waldenmaier.
In dem Werk ist unter anderem die Kapelle beschrieben, beginnend außen am Täuferkopfrelief, über die gothischen Elemente bis hin zur Deckenbemalung und dem Dachstuhl. Die Fotografien veranschaulichen aufs Schönste das geschriebene Wort. Die Besonderheiten der Kapelle werden so ins rechte Licht gerückt. „Es erschließt sich dem Leser die Geschichtswelt und Leutsgeschichte Zimmerns“, beschrieb Waldenmaier.
Dank einer Vielzahl an Sponsoren konnte die Herstellung des Buches schließlich beim Einhornverlag in Auftrag gegeben und bei Fischer Druck in Herlikofen realisiert werden, wie Ortsvorsteher Thomas Kaiser dankbar erwähnte. „Es ist liebenswert, lesenswert, fundiert, erlesen, bereichernd und zukunftsweisend“, empfahl Waldenmaier das Werk. Den musikalischen Rahmen der Buchpräsentation gestalteten Svenja, Björn und Silia Bertenrath.
© Gmünder Tagespost 30.08.2015 22:05:07

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