Kapelle in Wort und Bild gewürdigt

Günther Dangelmaier und Werner Ritzer stellen ihr Buch „Kapelle St. Johannes Baptist zu Zimmern“ vor.

Die Hussenhofener Ortschronisten Günther Dangelmaier und Werner Ritzer begaben sich auf Spurensuche. Mehrere Monate sammelten sie Wissenswertes und Interessantes rund um die Kapelle in Zimmern. Herausgekommen ist das Buch „Kapelle St. Johannes Baptist zu Zimmern“. Veröffentlichung ist am Samstag, 29. August.

Jan Sigel

Die Herausgeber Günther Dangelmaier und Werner Ritzer sowie Hussenhofens Ortsvorsteher Thomas Kaiser (v.l.) präsentieren das neue Buch über die Kapelle St. Johannes Baptist zu Zimmern.  (Foto: Tom)

Die Herausgeber Günther Dangelmaier und Werner Ritzer sowie Hussenhofens Ortsvorsteher Thomas Kaiser (v.l.) präsentieren das neue Buch über die Kapelle St. Johannes Baptist zu Zimmern. (Foto: Tom)

 

Schwäbisch Gmünd-Hussenhofen. „Wo Rems und Krümmlingsbach sich binden, liegt hingestreut im Wiesengrund ein schmuckes Dorf“, dichtete Mitherausgeber Werner Ritzer extra für das neue Buch. Nahe eben jenes Dorfes steht am Böckelsberg die Kapelle St. Johannes Baptist zu Zimmern. Eines der ältesten und charakteristischsten Bauwerke des oberen Remstals, sagt Ritzer. Ein Bauwerk, das eine „richtige Würdigung“ verdient habe.
Gemeinsam mit Günther Dangelmaier erforschte Ritzer über mehrere Monate die Geschichte der mehr als 700 Jahre alten Kapelle. Die beiden „Ortschronisten“ (Ortsvorsteher Thomas Kaiser) recherchierten in Archiven, zogen alte Schriften heran und verfassten kleine Geschichten sowie Gedichte rund um die Kapelle.
Mit „fremden Federn“ wollen sich die beiden Autoren aber nicht schmücken. Große Hilfe bei ihrer Recherche sei die Arbeit des Kunstprofessors Dr. Hermann Kissling gewesen, der sich bereits vor einigen Jahren mit der Kapelle zu Zimmern auseinandergesetzt hatte. Mit Kisslings Zustimmung erweiterten Dangelmaier und Ritzer dessen Ausarbeitung um weitere Quellen. „Dabei sind viele interessante Dinge herausgekommen“, sagt Ritzer. So habe beispielsweise die wohlhabende Kapellenpflege damals sogar Gelder an die örtliche Sparkasse verliehen.
Um die vielen Texte mit Bildern zu untermalen, holten Dangelmaier und Ritzer Johannes Paus vom einhorn-Verlag als Fotografen und Verleger mit ins Boot. „Johannes Paus hat mit seinen Fotografien Details der Kapelle herausgearbeitet, die man bis jetzt vielleicht noch gar nicht kannte“, lobten die beiden Autoren. Rund 40 Farbbilder – eingebettet in 84 Seiten – zeigen die Kapelle in ihren verschiedenen Facetten.
Die feierliche Buchvorstellung mit den beiden Herausgebern Günther Dangelmaier und Werner Ritzer sowie dem Fotografen und Verleger Johannes Paus ist am Samstag, 29. August, um 19 Uhr in der Johanneskapelle in Zimmern.
Anschließend ist das Buch „Kapelle St. Johannes Baptist zu Zimmern“ für zehn Euro in den Gmünder Buchhandlungen, beim einhorn-Verlag sowie in Hussenhofen im Bezirksamt und der Kreissparkassenfiliale erhältlich. Die Auflage beträgt 500 Stück.

Hobbykünstlerausstellung beim Sträublesfest
Erworben werden kann das Buch auch bei der Neuauflage des Sträublesfests in Hussenhofen am Samstag und Sonntag, 12. und 13. September. Kunst und Kreativität sollen an diesem Wochenende in der Mozarthalle im Mittelpunkt stehen. Neben den literarischen Werken verschiedener Autoren präsentieren Hobbykünstler ihre Arbeiten. Die Ausstellungsstücke reichen von Federzeichnungen Bernhard Tischers, über Plastiken von Gerda Schwarzkopf und Fotografien Jennifer Peischls, bis hin zu Acrylmalereien von Alois Sachsenmaier sowie Filz- und Näharbeiten von Christine Haab-Streit.
Das Sträublesfest beginnt am Samstag, 12. September, um 15 Uhr; sonntags, 13. September, um 11 Uhr. Die gesamte Bevölkerung von Hussenhofen und Umgebung ist eingeladen.

© Gmünder Tagespost 21.08.2015 14:10:48

 

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